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Stadtbibliothek Egeln

Abenteuerspaß in der Bibliothek

Wasserburg 2
39435 Egeln

Telefon (039268) 2808

E-Mail E-Mail:

Öffnungszeiten:
Dienstag: 14.00 – 18.00 Uhr
Donnerstag: 14.00 – 16.00 Uhr

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Herzlich willkommen in der Stadtbibliothek Egeln!

Vielleicht fragen Sie sich ja: “Was kann in unserer Zeit, eine so kleine Bibliothek leisten?“ Dann „schauen“ Sie doch einmal nach, was in der „Bibliothek“ so für Sie drin ist.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim „Stöbern“, freue mich auf Ihren Besuch und berate Sie gern, bei Bedarf.

Mit freundlichen Lesegrüßen

Bärbel Nagel

 

       Bibliothek Egeln - mit ca. 5000 Medieneinheiten

I          im Vorhof der Wasserburg Egeln - Parkmöglichkeiten

B        Buchlesungen für große und kleine Leute nach Vereinbarung

L         Leihfristen: 4 Wochen / 4 Medien pro Leser/ Fernleihe möglich

           Vormerkung für ausgeliehene Medien

           Literaturempfehlungen in den Egelner Nachrichten

I          Informationen vielfältiger Art

       Ort der Begegnungen

T         thematische Veranstaltungen/ Führungen nach Voranmeldung

H         Hexe „Rebeckuschka“ (wohnt in dunklen Nächten oft dort)

E         Entleihungsgebühren: für Kinder kostenlos

           Jugendliche (14 -18 Jahre): 5,00€/Jahr/ Erwachsene: 10,00€/Jahr

        Kooperationsvertrag mit der Grundschule Vier Jahreszeiten Egeln

 


Aktuelle Meldungen

Neues aus der Bibliothek für Kinder

(20.07.2017)

In der Zeit vom 25. 07. – 03.08.2017 bleibt die Bibliothek wegen Urlaub geschlossen.

 

Feuerwehr

Frag doch mal die Maus – Erstes Sachwissen

 

 

 

Wenn man klein ist, erscheint die Welt um einen herum ganz schön groß und auch manchmal gefährlich. Wie gut das es die Reihe „Frag doch mal die Maus“ gibt, die den Kindern ab 3 Jahren die Welt erklärt.

„Warum sind Feuerwehrautos rot?“ „Wie rettet die Feuerwehr Menschen und Tiere aus einem brennenden Haus?“ „Wie hilft die Feuerwehr bei einem Verkehrsunfall?“

Solche Fragen werden kindgerecht beantwortet. Unter vielen Klappen und Fenstern gibt es noch mehr interessante Dinge zu entdecken und kleine Zuhörer und große Vorleser haben viel Spaß bei einem spannenden Suchspiel.

 

 

Mit liebevoll gezeichneten Bildern, ein erstes Sachbuch zum Vorlesen

 

Mit freundlichen Lesergrüßen

 

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

 


 

 

Neues aus der Bibliothek

(23.05.2017)

 

„Unter Leuten“

von Julia Zeh

Viel wird über diesen Roman geredet, von der Kritik hoch gelobt, ja, okay, kann aber auch der „Durchschnittsleser“ mit diesem Gesellschaftsroman etwas anfangen?

Ein Buch, in dem kein Massenmörder sein Unwesen treibt, keine roten Rosen verschenkt werden und auch keine Kabelbinder für Lustspielchen gebraucht werden?

 

Meine Antwort: Ja, ein wirklich großer, spannender und dabei leicht zu lesender Roman.

 

Julia Barbara „Juli“ Zeh geboren 1974 in Bonn, ist eine deutsche Juristin und Schriftstellerin. Sie studierte Rechtswissenschaften in Passau, Krakau, New York und Leipzig.

In Leipzig studierte sie auch Literaturwissenschaften. Sie wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet, ihr Buch „Adler und Engel“ wurde in 31 Sprachen übersetzt.

Seit 2007 lebt Zeh in einem Dorf im Landkreis Havelland. Sie ist verheiratet und Mutter.

 

Zum Buch

Unterleuten ist ein Dorf in Brandenburg. Viel haben die Leute im Dorf über sich ergehen lassen, die Zwangskollektivierung, die Umwandlung der Güter in eine LPG in den Sechzigerjahren, der bescheidene Wohlstand und Arbeit für alle und dann die Wende, wo Freunde zu Feinden wurden. Wo der Sohn des einstigen Großbauern die Gunst der Stunde nutzte und aus der LPG eine GmbH machte. Doch dieser „Dorfführer“ der „alte fette Hund“ sichert viele Arbeitsplätze im Dorf, finanziert den Dorfkindergarten, engagiert sich dort, wo der Staat sich zurückgezogen hat. Gegenspieler hat er viele. Doch das Wohl des Dorfes steht im Vordergrund. Und dann sind da noch die Neubürger, die zugezogenen frustrierten Großstädter, die alle ihre eigenen Interessen vertreten. Ach ja, ein Mord, eine ewige „Geliebte“ kommen natürlich auch darin vor.

 

 

Mit freundlichen Lesergrüßen

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

 

 

Eine Piratenreise auf die "Bibliotheksinsel"

(21.03.2017)

Die Kinder des Kindergartens Apfelbäumchen erkundeten die Stadtbibliothek Egeln. Die kleinen Piraten mussten viel Mut aufbringen, um die unbekannte Insel "Bibliothek" zu betreten. Auf der Insel wurden Schlangen und Dinosaurier vermutet. Doch zum Glück waren es nur die Bücherwürmer Willi, Elfriede und Erna, die den Kindern etwas über die Bibliothek erzählten.

Der große Schatz, den die Kinder fanden, war natürlich ein Buch “Donnerstags, rette ich Drachen“.

Und welch ein Glück, dass die Kinder an einem Donnerstag mit ihrer Erzieherin Frau Bergander vorbei geschaut haben. So lauschten sie gespannt der lustigen Geschichte.

 

 

 

Foto zu Meldung: Eine Piratenreise auf die "Bibliotheksinsel"

Neues aus der Bibliothek

(04.01.2017)

 

„Mein blaubeerblaues Monster” von

Johanna Fritz und Andrea Gehlen

 

Mein blaubeerblaues Monster ist eine verspukt, spannende Mutmach-Geschichte für Kinder.

Der fiese Brandolf ärgert auf dem Spielplatz alle Kinder. Auch Paul wird davon nicht verschont, denn Brandolf lässt einfach Luft aus seinem Fahrradreifen. Auf der Suche nach einer Luftpumpe geschieht jedoch ein Wunder. Paul entdeckt hinter einer alten Schuppentür, das blaubeerblaue Monsterkind Willobert. Beide werden Freunde und machen sich auch den Weg, Brandolf eine Lektion zu erteilen.

Ein farbenprächtiges Bilderbuch zum Vorlesen.

Neue Bücher in der Bibliothek

(13.12.2016)

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

auch in diesem Jahr erhielt die Stadtbibliothek Egeln, in Zusammenarbeit mit der Kreisbibliothek Aschersleben, Landesfördermittel. So war es möglich, viele neue Bücher zu erwerben.

Durch Buchwunschlisten, die in der Bibliothek auslagen, wurden die Interessen der großen und kleinen Leser berücksichtigt.

 

Hier eine kleine Auswahl:

Für Kleinkinder gibt es viele schöne, bunte Bilderbücher und Geschichten zum Lesen und Hören.

 

Für die Leseanfänger und Erstleser neue Geschichten aus den Reihen:

„Dudenlesedetektive“, „Lesepiraten“ und die schönsten Silbengeschichten.

 

Für Teenies: „Gregs Tagebuch 11“, „Spotz“ “, neue Geschichten von „Harry Potter“ und „Selection“, „Onyx“ und die „Was ist Was“ Reihe, wurde weiter vervollständigt.

 

Für Erwachsene: Für die große Krimifangemeinde wurden u.a. angeschafft:

„Die Stille vor dem Tod“/Cody Mac Fadyen, „Schwarze Wut“/ Karin Slaughter,

„Schwarzblende“/ Zoe Beck, „Nachtwandler“/Sebastian Fitzek.

Neues auch von Volker Kutscher, Val Mac Dermid und Elisabeth George.

 

Interessante oder lustige Unterhaltung versprechen auch: „Der Engelsbaum“

„Hitzewallungen“, „Die Sieben Schwestern“ „Die Liebe der Wanderapothekerin“,

„Altes Land“, „Vergeltung im Münzhaus“, „Unter Leuten“.

Natürlich finden Sie auch die Bücher von Renate Bergmann in der Bibliothek z.B.: „Wer erben will, muss auch gießen“ oder, „Ich bin nicht süß, ich habe bloß Zucker“ .

 

Weiterhin läuft auch die Aktion „Lesestart“ ein kostenloser „Lesebeutel“ mit einem Kinderbuch und wertvollen Vorlesetipps für Kinder von 0 - 6 Jahren.

 

Ganz herzlich bedanke ich mich bei allen Unterstützern der Bibliotheksarbeit!

 

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr

wünscht die Stadtbibliothek Egeln

allen großen und kleinen Lesern!

 

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

Die Bibliothek ist vom 21.12.2016 – 02.01.2017 geschlossen.

Buchlesung mit Ulrich Heuer

(13.10.2016)

 

„Mallorca hin und zurück - 

Die Geschichte einer Auswanderung“.

 

Am Donnerstag, den 27.10.2016, findet um 18.00 Uhr im Rathaussaal, Markt 18 in Egeln eine Lesung statt.

 

Zu Gast ist Ulrich Heuer mit seinem Buch „Mallorca hin und zurück- Die Geschichte einer Auswanderung“.

Die Auswanderung ans Meer, auf die Sonneninsel Mallorca, realisierte der Autor gemeinsam mit seiner Ehefrau 2011. In 23 Kapiteln plaudert Ulrich Heuer über die langjährige Vorbereitung, dem anstrengenden Gang durch das Labyrinth spanischer Behörden und vom Leben als Resident auf Mallorca.

Einen angemessenen Platz nehmen Schilderungen und Erlebnisse vom inseltypischen Leben ein, eine Sichtweise, die ein Urlauber so nicht zu sehen bekommt.

Die Schönheit der Insel im Wandel der Jahreszeiten, Details der Kultur und Lebensart der Mallorquiner werden anschaulich beschrieben. Mit Humor und sanfter Ironie zeigt er inseltypische Tücken als auch Kuriositäten auf.

Der Autor amüsiert den Leser auch immer wieder mit humorigen Betrachtungen der eigenen Verhaltensweisen und seinen Erlebnissen von „Pech und Pannen“.

Warum es dennoch einen Rückflug von Mallorca gab, hat der Autor selbstkritisch und sachlich beschrieben.

Ob Urlauber, Resident oder Auswanderungswilliger, für alle ist dieses Buch gleichermaßen eine kurzweilige Lektüre.

 

Im Anschluss der Lesung präsentiert die Ehefrau des Autors eine kleine Auswahl ihrer kreativen Handarbeiten. Ob Geburtstag, sonstige Feierlichkeiten oder als Mitbringsel für Verwandte und gute Freunde, diese kreativen Handarbeiten sind immer ein ganz besonderes Geschenk.

 

Freuen Sie sich also auf einen interessanten und unterhaltsamen Abend.

 

Foto zu Meldung: Buchlesung mit Ulrich Heuer

Neues aus der Bibliothek

(06.06.2016)

„Enzo, die Kunst ein Mensch zu sein“

von Garth Stein

 

 

Diese Geschichte erzählt von einer Freundschaft, von 2 echten Kerlen, wobei einer 4 Pfoten hat. Der Hund Enzo erzählt die Geschichte seines Lebens. Sein Leben begann auf einen tristen Bauernhof. Als er aber von seinem Menschen, Denny erwählt wurde, war das Leben auf einmal sehr aufregend, denn Denny ist Rennfahrer und Enzo liebt es, Rennen zu fahren. Als Denny dann Ehemann und Vater wird, verändert sich das Verhältnis. Doch es ist ein schönes, liebevolles Leben, das Enzo führt. Als Dennys Frau stirbt und die Schwiegereltern einen bösen Sorgerechtstreit anzetteln, kann Enzo zeigen, was in ihm steckt.

 

Dies ist eine wunderbare, liebevolle Geschichte, die berührt.

Auch wenn ich kein Fan von Autorennen bin, mir gefielen die interessanten und verständlichen Informationen zu diesem Thema sehr.

 

Mit freundlichen Lesergrüßen

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

 

 

Neues aus der Bibliothek

(02.05.2016)

„Das Rosie – Projekt“ von Graeme Simsion

 

Eigentlich müsste der Assistenzprofessor im Fachgebiet Genetik, Donald Tillmann doch nur so von Frauen „umschwärmt“  werden, er ist mit seinen 39 Jahren gut aussehend, durchtrainiert, intelligent, hat ein sehr gutes Einkommen und einen hohen gesellschaftlichen Status, so seine nüchterne Selbsteinschätzung. Doch leider ist es nicht so, ob es nun daran liegt, dass er, wenn jemand sagt „Gib mir noch eine Minute“ auf den Sekundenzeiger seiner Uhr schaut, oder daran, dass seine Speisekammer nach einer Standardmenüfolge für jeden Tag der Woche eingeräumt ist, weiß er nicht, was immer für ein persönlicher Mangel dahintersteckt, „romantischer Beziehungen“ hat er leider nicht.

Durch Beobachtung stellt er aber fest, dass dies notwendig ist, um eine Partnerin/ Ehefrau zu finden. Um rational und zielorientiert eine Frau zu finden, arbeitet er einen Fragbogen aus, der im Vorfeld schon herausfiltert, wär nicht ins Raster passt, Ausschlusskriterien sind etwa Rauchen, Übergewicht, Alkoholkonsum, Unpünktlichkeit.

Durch puren Zufall lernt er die unpassende Frau überhaupt kennen, Rosie, nur hat er komischerweise mit ihr so etwas wie Spaß. Als sie Donalds Hilfe braucht, für ihr Projekt, kann er einfach nicht Nein sagen….

Seinen Mangel an Empathie fasst er nüchtern so zusammen: „Ich war anders konfiguriert“.

Stürzen Sie sich ruhig in diese „Abenteuer“, es ist lustig und warmherzig geschrieben und eröffnet einen anderen Blick auf Menschen mit Symptomen des Autismusspektrums, oder einfach ausgedrückt, Donald ist ein ganz besonderer Mensch unter vielen besonderen Menschen.

 

Mit freundlichen Lesergrüßen

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

Neues aus der Bibliothek

(11.01.2016)

Liebe Leserinnen, lieber Leser,

im vergangenen Jahr erhielt die Stadtbibliothek Egeln, in Zusammenarbeit mit der Kreisbibliothek Aschersleben, Landesfördermittel. So war es möglich, viele neue Bücher und erstmalig auch DVDs zu erwerben.

Durch Buchwunschlisten, die in der Bibliothek auslagen, wurden die Interessen der großen und kleinen Leser berücksichtigt.

 

Hier eine kleine Auswahl:

 

Für Kinder gibt es viele schöne, bunte Bilderbücher und Vorlesegeschichten von:

„Das Kleine bin ich“, „Karlchen, Gute Nacht“, „Feuerwehrgeschichten“,

„Die Kleine Schusselhexe“, Pip und Posy“.

 

Für die Leseanfänger und Erstleser neue Geschichten aus den Reihen:

„Dudenlesedetektive“, „Zeitdetektive“ und „Lesepiraten“.

 

Für Teenies: „Gregs Tagebuch 10“, „School Survival“ “, neue Geschichten von „Hanni und Nanni“ und „Die Wilden Hühner“, die „Was ist Was“ Reihe, wurde weiter vervollständigt.

 

DVD´s:  „Minions“, „Monster High“ „Cinderella“, „Barbie´s Abenteuer“, „Fünf Freunde“,

„Bob der Baumeister“, „Ostwind 2“, “Tinkerbell“.

 

Für Erwachsene: Für die große Krimifangemeinde wurden u.a. angeschafft:

„Verheissung“/Adler Olsen, „Tödlicher Absturz“/ Andreas Franz, Daniel Holbe,

„Verschwörung“/ David Lagerchrantz nach Stieg Larsson, „Abgeschnitten“/Fitzek Tsokos.

Neues auch von Ingrid Noll, Val Mac Dermid und Elisabeth George.

 

Interessante oder lustige Unterhaltung versprechen auch: „Das Rosie Projekt“ (1+2)

„Fahr zur Hölle, Schatz!“, „Die Tage in Paris“ „Weit weg und ganz nah“, „Vielleicht mag ich dich morgen“, Honigtot“, „Morgen kommt ein neuer Himmel“, „Herbstblond“.

Natürlich finden Sie auch die historischen Bücher: „Luther“, „Die Bachs“ und „Dürer“

von Dr. Klaus Rüdiger Mai in der Bibliothek.

 

Also schauen Sie mal vorbei, ein Besuch lohnt sich immer.

 

Lesewettbewerb

(07.12.2015)

Lesewettbewerb 1. Stufe

Immer im Dezember werden die besten Leser der Klassen 2 - 4 ermittelt. Vor einer „gestrengen“ Jury lesen die Schüler jeweils einen frei ausgewählten Text und einen vorgegebenen. Die Jury bewertet, ob das lesende Kind über die erforderliche Lesetechnik verfügt, ob die Betonung gut und das Lesetempo angemessen ist. Danach werden die Plätze 1 bis 3 vergeben. In diesem Jahr freute die Jury sich besonders, denn es gab sehr viele gute Leseleistungen und die Entwicklung der Lesetechnik war gesteigert wurden.

Ihren Spaß hatten aber alle Teilnehmer und die Ausschnitte aus den spannenden Büchern wecken hoffentlich die "Leselust" bei allen Schülern.

Gewinner des Lesewettbewerbs

Name

Klasse

Punkte

Platz

Franziska Sophie Finger

2b

47

1

Nele Ahaus

2a

42

2

Marvin Bederke

2a

42

2

Kristin Kunkel

2a

39

3

Aidan Mieth

3a

52

1

Janne Pillich

3a

47

2

Leni Schmiedtke

3b

44

3

Jason Herrmann

3a

44

3

Michelle Otto

4a

52

1

Nike Pippart

4a

48

2

Josefin Baier

4a

43

3

Jannes Witt

4b

43

3

 

 

 

 

 

Kleiner Nachtrag zum "Werkstattgeplauder"

(19.11.2015)

Guten Tag, Herr Mai,
es war so ein unterhaltsamer Abend und Sie haben so interessant und intelligent mit Herrn Stock geplaudert und trotzdem blieben noch ein paar Fragen unbeantwortet….

Herr Mai, auf unseren Büchertisch lagen Bücher von Klaus Rüdiger Mai, Nicholas Lessing und Sebastian Fleming. Wie kommt es dazu?

 

In Deutschland haben wir ja hohe Berge und tiefe Täler, am tiefsten sind aber die Schubladen, in denen man heillos verschwinden kann. Ich hatte schon ein paar Sachbücher geschrieben, bevor ich meinen ersten Roman verfasste. Und um da nicht mit dem Vorurteil konfrontiert zu werden, dass Sachbuchautoren keine Romane schreiben können, haben der Verlag und ich beschlossen, dass ich in der Belletristik neu als Autor und zwar unter einem Pseudonym starte. Der Verlag, bei dem ich Sachbücher veröffentlicht hatte, wünschte sich auch Romane von mir, aber unter einem eigenem Pseudonym, so kam es zu zwei Pseudonymen. Für mich war das nie ein Problem, weil ich mich als Schriftsteller sah, der Sachbücher und Romane veröffentlicht.

 

Allerdings musste ich lernen, dass es nicht immer so ganz einfach ist mit einem Pseudonym zu leben. So klingelte einmal die Postfrau an meiner Tür und übergab mir ein Paket. Als ich mich verabschieden wollte, verharrte sie unsicher. Sie hätte noch ein Paket, die Adresse stimmt, aber nicht der Namen, und zwar für einen Sebastian Fleming. Ich lächelte und erklärte ihr, dass ich das auch sei. Sie trat merklich verunsichert einen Schritt zurück. Obwohl ich ihr dann das Pseudonym erläuterte, sah sie mich noch einige Zeit etwas seltsam an. Und ich war froh, dass sie an diesem Tag nicht noch ein Paket für Nicholas Lessing hatte.

Als ich wegen einer Lesung in ein Hotel eincheckte, suchten wir eine ganze Zeit nach meiner Buchung, bis ich darauf kam, dass die Buchhandlung unter meinem Pseudonym gebucht hatte.

 

Herr Mai, Sie leben mit Ihrer Frau und 10jährigen Tochter bei Berlin, wie müssen wir uns Ihren alltäglichen Arbeitstag vorstellen?

 

Ziemlich einfach und für manche sicher auch eintönig. Ich beginne wochentags um 7 Uhr an  meinem Schreibtisch und arbeite bis 15 Uhr durch, dann hole ich meine Tochter von der Schule ab, da sie gefahren werden muss. Um 18 Uhr bereite ich dann ein warmes Abendbrot zu, Pasta oder Gemüse oder Fisch mit Gemüse etc., alles ein wenig italienisch, und dann essen wir zusammen und plaudern über den Tag. Abends wird noch etwas gelesen, dann der Schlaf genossen, denn morgens um 5.30 Uhr klingelt unerbittlich der Wecker. Sonnabends schreibe ich auch, leiste mir aber den Luxus, erst um 9 Uhr anzufangen.

 

Herr Mai, Sie sind ein "gelernter DDR- Bürger ", Sie entstammen (soviel ich weiß) auch nicht einer theologischen Familie, trotzdem setzen Sie sich sehr stark mit Religion auseinander. Warum ist das so ein bestimmendes Thema für Sie?

 

Ich hatte an dem Abend bereits angedeutet, dass es für mich ein weiter Weg war. Meine Eltern waren aus der Kirche ausgetreten und sie besaßen biographisch gute Gründe dafür. Wir sind mit dem Glauben an den Sozialismus groß geworden. Doch dieser Glauben bekam für mich schon an der EOS Risse, denn nicht nur, dass die Realität nicht mit dem offiziellem Bild übereinstimmte, stieß ich bei der Lektüre von Christa Wolf und Louis Aragon auf Ereignisse wie bspw. die Moskauer Prozesse, die mit dem offiziellem Geschichtsbild nicht übereinstimmten und zudem nicht einmal erwähnt wurden. Ich musste erkennen, dass ich systematisch belogen wurde. Vielleicht ist deshalb für mich der Begriff der Wahrheit so wichtig. Ich habe mich während des Studiums intensiv mit dem Stalinismus auseinandergesetzt und konnte das auch, weil meine großartigen Professoren einen „wissenschaftlichen Verwendungszweck“ ausstellten,  grob gesagt: ich durfte im Studium lesen, was ich wollte – und das nutzte ich auch aus. Meine philosophischen und meine historischen Studien, aber auch meine Erfahrungen haben mich dahin geführt, dass ich mich taufen ließ und bin heute Mitglied der Friedenskirchengemeinde in Potsdam. Wie gesagt, es war ein langer Weg.

 

Herr Mai, Sie haben gerade die Dürer Biografie abgeschlossen, gibt es  schon ein neues Projekt?

 

Es gibt Projekte, die bereits fest vereinbart sind, aber ich rede erst darüber, wenn der Verlag sie in seinen Vorschauen publiziert: eine eiserne Regel von mir. Sie wissen doch, die Vögel, die zu früh singen, holt die Katze.

 

Herr Mai, ich bedanke mich im Namen der Leser recht herzlich für unser „Gespräch“.

(Herr Mai hat die Fragen schriftlich beantwortet.)

Werkstattgeplauder am 11. September um 19.00 Uhr im Egelner Rathaus

(01.09.2015) Einladung zum „Werkstattgeplauder“ mit Dr. phil. Klaus - Rüdiger Mai Der Schriftsteller Klaus - Rüdiger Mai über seine Bücher, seine Arbeit und seine Erlebnisse im Gespräch mit Günter Stock. Am Freitag, 11. September 2015 um 19.00 Uhr lädt die Stadtbibliothek Egeln alle interessierten Bürger in das Egelner Rathaus, zu einer ganz besonderen Veranstaltung ein. Dr. phil. Klaus - Rüdiger Mai, Jahrgang 1963, aufgewachsen in Egeln. Historiker und Philosoph. Sein Spezialgebiet sind die religiösen Kulturen Europas gestern und heute. Erfolgreicher Roman- und Sachbuchautor, Dramaturg und Regisseur. Er lebt mit seiner Familie bei Berlin. Klaus - Rüdiger Mai besucht seine alte Heimatstadt Egeln und plaudert mit dem ehemaligen Gymnasiallehrer Günter Stock, über seine Arbeit und von seinen Erlebnissen als Schriftsteller. Freuen Sie sich also auf einen interessanten und unterhaltsamen Abend. Mit freundlichen Lesergrüßen B. Nagel Stadtbibliothek Egeln

Foto zu Meldung: Werkstattgeplauder am 11. September um 19.00 Uhr im Egelner Rathaus

Neues aus der Bibliothek für Einschulkinder

(07.07.2015) „Der Ernst des Lebens” von Sabine Jörg und Ingrid Keller Eigentlich sollten alle großen Leute dieses Buch lesen, die heute noch zu ihren Kindern sagen: „Komm erst mal in die Schule, dann beginnt der Ernst des Lebens“! Annette kommt bald in die Schule, als sie Mama etwas vorturnt, sagt Mama: „Warte mal ab, bis du in die Schule kommst, dann beginnt der Ernst des Lebens.“ Sogar die große Schwester macht ihr Angst und spricht von ihrem „Baby-Kindergarten“ und das in der Schule „der Ernst des Lebens“ beginnt. Vielleicht denkt Annette, ist in einem der Geburtstagsgeschenke zu ihrem 6. Geburtstag der „Ernst des Lebens“ eingewickelt oder er sitzt gar mit am Geburtstagstisch? Doch als Annette in die Schule kommt, wartet dort der „Ernst des Lebens“ schon auf sie…. Mit freundlichen Lesergrüßen B. Nagel Stadtbibliothek Egeln

Neues aus der Bibliothek „Märzgefallende” von Volker Kutscher

(23.06.2015) Bei meinem Ausflug zur Leipziger Buchmesse ist es mir wirklich gelungen, meinen Wunschautor, den Kölner Volker Kutscher zu treffen. Den geistigen Erfinder von Kommissar Gereon Rath, aus den zwanziger Jahren erlebte ich bei einem „Fernsehgespräch“. Durch taktisches kluges Verhalten, (ich war rechtzeitig da) saß ich ganz vorn in der ersten Reihe. Bei seinem „Auftritt“ stellte ich viele „Ähnlichkeiten“ zwischen Autor und Kommissar fest. Leicht distanziert mit feinem rheinischem Humor, war es angenehm ihm zuzuhören. Der Kommissar Gereon Rath ist Kölner, wird „strafversetzt“ nach Berlin. Sein Vater ist ein sehr einflussreicher, sozialdemokratischer Polizist in Köln, Duzfreund u. a. von Konrad Adenauer. In Berlin fühlt sich Rath erst mal sehr unwohl, die Stadt ist krisengeschüttelt, inmitten der Wirtschaftskrise und unter dem eskalierenden Bürgerkrieg zwischen Kommunisten, Nazis und dem SPD - regierten Preußen. Rath ist von dem Politikgeschäft eher angewidert, er ist mit Leib und Seele einfach nur Polizist, denkt er zumindest. In diesem Spannungsfeld entstehen die spannen Krimis, die eben immer auch ein Stück Zeitgeschichte sind. Seinen neuen Fall erbt Gereon Rath von einem ungeliebten Vorgesetzten, von Wilhelm Böhm, der sich unter dem neuen Nazi-Polizeipräsidenten ins politische Abseits manövriert hat: Ein Obdachloser ist erstochen am Nollendorfplatz gefunden worden. Dessen Vorgeschichte führt weit zurück in den Krieg, in den März 1917. Daher auch der Titel. Aber Volker Kutscher erzählte auch, dass die Nazis gern die Deutschen, die nach der totalen Machtergreifung im März 1933 jetzt sehr schnell NSDAP – Mitglieder wurden, als „Märzgefallende bezeichneten. Zum Abschluss ermunterte Volker Kutscher noch sein Publikum, weiterhin seine Krimis zu kaufen, denn es ist schon ein Privileg, mit einer Beschäftigung Geld zu verdienen, die man absolut liebt, sagte er leicht verschnitzt lächelnd. Mit freundlichen Lesergrüßen B. Nagel Stadtbibliothek Egeln

Foto zu Meldung: Neues aus der Bibliothek „Märzgefallende”                           von Volker Kutscher

Neues aus der Bibliothek „Wind aus West mit starken Böen“ von Dora Heldt

(12.05.2015) Dora Heldt, spätestens seit „Tange Inge haut ab“, „allgemeines deutsches Literaturgut“, hat einen neuen Roman verfasst. Diesmal ist die Heldin, Katharina, eine ziemlich spröde Person. Sehr apart, stilvoll und sehr kontrolliert. Katharina arbeitet seit Jahren erfolgreich für ein Bremer Recherchebüro. Dem Auftrag eines holländischen Bestsellerautors, der für seinen nächsten Roman Informationen über alteingesessene Sylter Familien braucht, sieht sie jedoch mit gemischten Gefühlen entgegen. Zwar ist sie auf der Insel aufgewachsen, doch sie hat sie seit Jahren aus einem ganz bestimmten Grund gemieden. Kaum angekommen trifft sie mit voller Wucht auf ihre Vergangenheit. Nicht nur, dass sie sich mit ihrer chaotischen Schwester Inken auseinandersetzen muss, nein, auch Hannes ist auf der Insel, ihre erste große Liebe, der gerade die Wohnung seiner verstorbenen Mutter auflöst. Alte Liebe rostet nicht? Sicher hat Dora Heldt schon bessere Bücher geschrieben, doch es ist ganz angenehme Unterhaltungsliteratur.

Meine Buchempfehlung: John Williams: „Stoner“

(12.05.2015) Liebe Leserinnen und Leser, wieder einmal habe ich einen kompetenten Leser gebeten, eine Buchvorstellung zu übernehmen. Da mir dieses Buch „das Herz gewärmt hat“, freue ich mich besonders auf die Lesermeinung von Dr. Olma und danke ihm recht herzlich für seine Mühen. Mit freundlichen Lesergrüßen B. Nagel Stadtbibliothek Egeln Meine Buchempfehlung: John Williams: „Stoner“ William Stoner wird am Ende des 20. Jahrhunderts als Sohn armer Farmer im mittleren Westen der USA geboren. Eigentlich soll er Agrarwissenschaften studieren, um das Leben in dem kleinen Familienbetrieb seiner Eltern zu erleichtern. Bei seinem Studium trifft ihn die Faszination der Literatur und er wechselt – zunächst mit schlechtem Gewissen – seine Studienrichtung und wird schließlich Literaturprofessor. Sein Leben verläuft meist unspektakulär in äußerster Bescheidenheit; dennoch erlebt er Höhen und Tiefen von Familie, Freundschaft und Leidenschaft. Je tiefer er in Literatur und Poesie eintaucht und sie ihn prägen, desto selbstbewusster vertritt und verteidigt er sie gegen Oberflächlichkeit; da wird er der überzeugende Lehrer und ist glücklich. Das beeindruckt seine Studenten und gewinnt ihm die Liebe einer jungen Mitarbeiterin. Anderes ist ihm nicht wichtig, und so fügt er sich in prekäre Familienverhältnisse und nimmt geduldig hin, dass ihm eine Karriere verbaut wird. Zum Schluss wird er - bereits von Krankheit gezeichnet - die beglückende Feststellung machen, dass auch seine Arbeit ein Stück Poesie, ein Stück der geliebten Literatur geworden ist. Dieses Buch ist gleichzeitig Entwicklungs- und Gesellschaftsroman. Es zeichnet ein überzeugendes Bild von Amerika in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, von der Prohibition bis zu den Auswirkungen der Weltkriege. Es zeigt das harte Leben der Farmer, die Machtkämpfe an der Universität aber besonders zeigt es, wie Literatur und Poesie einen Menschen beflügeln und trotz widriger Umstände zu einem erfüllten Leben führen können – und was kann sich ein Leser besseres wünschen? Dr. Reinhard Olma

Neues aus der Bibliothek „Darm mit Charme” von Guilia Enders

(12.05.2015) Wer liest denn noch ein Sachbuch? Wo doch alles im Netz irgendwo, irgendwie zu finden ist? Ich habe das Buch der Medizinstudentin Giulia Enders gelesen, ihr ist fast das unmögliche geglückt, ca. 300000-mal verkaufte sich ihr Sachbuch. Angeblich angeregt durch einen Mitbewohner, der Giulia fragte: "Sag mal, Giulia: Wie geht eigentlich Kacken?" Darüber gibt es auch einen kleinen, diskreten Extrateil. Es ist oft urkomisch, wie unser doch oft so wenig beachtetes Organ hier beschrieben wird, immer sehr interessant, wissenschaftlich fundiert, doch nie langweilig. Die witzigen Zeichnungen erklären die Abläufe verblüffend einfach. Der 24 jährigen Giulia Enders ist ein Besteller gelungen, die Medizinstudentin, die in Frankfurt am Main studiert und nebenbei ihren Doktor macht, tourt mit ihrem Buch zurzeit sehr erfolgreich durch das Land. Aber Sie finden dieses sehr lesenswerte Buch auch in Ihrer Stadtbibliothek.

Neues aus der Bibliothek: "Breaking News" von Frank Schätzing

(20.01.2015) Tom Hagen, egozentrischer, erfolgreicher Krisenberichterstatter, ist nicht zimperlich, wenn es um eine gute Story geht. Die Länder des Nahen Ostens sind sein Spezialgebiet, seine Reportagen Berichte aus der Hölle. Doch in Afghanistan sterben durch sein unbedachtes Verhalten Geiseln. Sein Ruf ist ruiniert, verzweifelt kämpft er um sein Comeback. Drei Jahre später bietet sich die Gelegenheit in Tel Aviv, als ihm Daten des israelischen Inlandsgeheimdienstes zugespielt werden. Er lernt die junge Ärztin Yael Kahn kennen. Yael Kahns Vorfahren sind Anfang des 20. Jahrhunderts nach Israel eingewandert. Die Geschichte ihrer Familie ist eng mit der Geschichte Israels verknüpft. Ihr Großvater Jehuda und Ariel Scharon kennen sich seit Kinderzeiten. Die Wege Yaels und Tom kreuzen sich und schon ist man mitten in einem rasanten Thriller, der die Geschichte des Landes zum Thema hat. Ein hochaktuelles, informatives Politikdrama und eine spannende Familiensaga. Sehr lesenswert. Frank Schätzing, hatte ich Ihnen ja schon in der Februarausgabe vorgestellt, wieder ist ihm ein hochaktueller Thriller geglückt. Übrigens: Die Eilmeldung (englisch breaking news) ist eine journalistische Nachricht, die eine derart hohe Relevanz besitzt, dass eine reguläre Nachrichtensendung in Hörfunk und Fernsehen nicht abgewartet werden kann, sondern das laufende Programm unterbrochen werden muss, oder extra das Handy klingelt. (Wikipedia).

Lesestart - Drei Meilensteine für das Lesen

(14.10.2014) Jetzt auch in der Stadtbibliothek Egeln Lesestart – Drei Meilensteine für das Lesen“/ Teil II, ist ein Programm zur Sprach- und Leseförderung, das sich schon an die Jüngsten richtet. Es wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanziert und von der Stiftung Lesen durchgeführt. Da viele Kinder in ihrer Sprachentwicklung verzögert sind, hat das Vorlesen und Betrachten von Bilderbüchern eine große Bedeutung. Kinder, die mit Büchern und Geschichten aufwachsen, lernen besser lesen und haben mehr Spaß daran. Das ist eine wichtige Voraussetzung für gute Bildungschancen! Deshalb erhalten Eltern, jetzt auch in der Stadtbibliothek Egeln, ein Lesestart-Set mit wertvollen Alltagstipps rund ums Vorlesen und einem Buchgeschenk für ihre Kinder, wenn diese zwischen drei und sechs Jahre alt sind. Solange der Vorrat reicht! Gern berate ich Sie auch über weitere interessante Kinderbücher.

[Download]

Neues aus der Bibliothek

(16.09.2014) „Der stumme Tod” von Volker Kutscher Berlin 1930: Der Tod einer Filmdiva führt den jungen Kommissar Gereon Rath in das Zentrum der Traumfabriken. Es ist die Zeit, in der der Tonfilm den Stummfilm verdrängt, die amerikanischen Filmverleiher auch immer mehr in den deutschen Markt drängen und die kleinen Filmstudios von den großen Studios „geschluckt“ werden. Auch taugt so mancher Stummfilmstar keineswegs für den Sprechfilm. Ein Umbruch findet stand. Der fähige Kommissar Rath, der aber leider kein Teamspieler ist, hat so seine Probleme durch das Leben zu kommen. Er liebt Jazzmusik, Drinks und eine schöne und kluge Frau, Charly. Konflikte löst er auch schon mal sehr handfest. Das reizt seinen „kleinen“ Chef zur Neustrukturierung der Ermittlungsteams. Als er im Auftrag eines Filmstudiobosses private Ermittlungen anstellt, überspannt er selbst für damalige Verhältnisse den Bogen…. Volker Kutscher, Jahrgang 1962, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte. Er arbeitete als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Krimi „Der nasse Fisch“ schrieb. „Der stumme Tod“ ist sein bereits fünfter Roman, wo Kommissar Rath ermittelt. Kutscher schreibt sehr spannend, witzig und schlüssig, mit seinem Held Gereon Rath, kann man sich sehr gut in die damalige Zeit versetzten. Die politischen Entwicklungen spielen eine eher untergeordnete Rolle.

Neues aus der Bibliothek für Kinder

(20.05.2014) „Bonni und Tiger“ von Kathrin Sander Bonni - Bonifatius ist ein sehr großer Hund, ein Bernhardiner. Und weil er so groß ist, fürchten sich manche Leute vor ihm. Bonni ist das nur recht – er fürchtet sich nämlich auch vor den Leuten. Bonni ist ein richtiges „Hasenherz“, aber sein allerbester Freund, Tiger, der hat Mut – richtigen „Tigermut“ – obwohl er doch nur ein ganz kleiner Mäuserich ist. Zusammen wollen sie das Tapfersein üben. Besonders gegenüber dem Kater Maurizio, der- mit den allerlängsten Krallen die man je gesehen hat. Doch dann kommt alles ganz anders und Bonni muss eine Entscheidung treffen. Eine sehr schöne Geschichte zum Lesen und Vorlesen mit lustigen Bildern von Gitte Spee.

Neues aus der Bibliothek für Kinder

(24.04.2014)

„Der Dachs hat schlechte Laune!“

Von Moritz Petz und Amélie Jackowski

Für Kinder ab 3 Jahre

„Huch, hab ich heute schlechte Laune“, dachte der Dachs, als er aufwachte. „Da bin ich ja richtig gefährlich! Da bleibe ich wohl besser zu Hause.“ Doch beim Frühstück überlegte es sich der Dachs noch mal anders und geht hinaus in den Wald. Sollen doch alle Tiere etwas von seiner schlechten Laune „abbekommen“. Ob nun Hirsch oder Hase, jeder Morgengruß wurde unfreundlich beantwortet. Und so nach und nach fühlte sich der Dachs viel besser. Frisch vergnügt stürzte er sich an seine Arbeit.

Als er aber ein kleines „Feierabendschwätzchen“ machen will, sind alle Waldbewohner schlecht gelaunt.

Da denkt der Dachs nach und nach….und er hat eine tolle Idee, wie er die Waldbewohner wieder versöhnen kann.



 

Nicht nur für kleine Leute mit schlechter Laune geeignet!



 



 

Neues aus der Bibliothek

(13.02.2014)

„Das Haupt der Welt“ von Rebecca Gable`

Das Buch

Brandenburg 929: Beim blutigen Sturm durch das deutsche Heer unter König Heinrich I. und Prinz Otto, wird der slawische Fürstensohn Tugomir gefangen genommen. Er und seine Schwester Dragomira werden nach Magdeburg verschleppt. Dragomira wird von Königssohn Otto geschwängert und bringt dessen erstgeborenen Sohn zur Welt. Danach wird sie in ein Kloster abgeschoben und Otto wird mit der englischen Prinzessin Editha verheiratet. Otto darf in Magdeburg „König spielen“ und geht zum Teil neue Wege. Tugomir macht sich bald einen Namen als Heiler. Er rettet Otto das Leben und wird dessen Leibarzt und Lehrer seiner Söhne. Doch noch immer ist er Geisel und Gefangener zwischen zwei Welten. Als sich nach Ottos Krönung die Widersacher formieren, um den König zu stürzen, wendet er sich mit einer ungewöhnlichen Bitte an Tugomir, den Mann, der Freund und Feind zugleich ist ...

 

Mit dem Titel des Romans „Das Haupt der Welt“ ist natürlich Otto der Große gemeint, der  Ottonen - König. Der besondere Reiz dieser Geschichte lag für mich in den bekannten Orten der Handlung, Magdeburg und Quedlinburg. Diese kommen ganz oft in dem Roman vor und werden gut beschrieben, Otto „spricht aber auch Recht“ und das ist unwahrscheinlich interessant.

Wenn frau natürlich auch immer ihren Schöpfer dankt, in der Jetztzeit zu leben….

Ein historisch gut gelungener Roman, sehr empfehlenswert.

 

Die Schriftstellerin

Rebecca Gablé, Jahrgang 1964, studierte Anglistik und Germanistik mit Schwerpunkt mittelalterliche Literatur in Düsseldorf, wo sie anschließend ein Jahr als Dozentin für altenglische Literatur tätig war. Heute arbeitet sie als freie Autorin. 1997 gelang mit ihrem ersten historischen Roman "Das Lächeln der Fortuna" der Durchbruch. Seither folgten 6 weitere historische Romane und ein Sachbuch, die alle SPIEGEL-Bestseller wurden.

Rebecca Gablé lebt mit ihrem Mann am Niederrhein auf dem Land, verbringt aber zur Recherche viel Zeit in England.



 



 


 



 

Neues aus der Bibliothek

(21.11.2013)

 

Ein ganzes halbes Jahr

Von Jojo Moyes

 

Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die „Sunday Morning Post" in Hongkong und den „Independent" in London gearbeitet. Sie hatte bereits eine Reihe von Romanen veröffentlicht, bevor ihr mit „Ein ganzes halbes Jahr" der große Durchbruch gelang. Innerhalb kurzer Zeit entwickelte sich der Roman zum Überraschungserfolg. Jojo Moyes lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex.

 

 

Zum Buch

Eine junge Frau, Lou, mit schlechter Schulbildung und ohne richtige Ausbildung wird arbeitslos. Ihr wird die Stelle als “Pflegerin“, „Gesellschafterin“ bei dem querschnittsgelähmten Will angeboten. Will ist ein Mitglied der englischen Oberschicht, ein Ex - Manager und Ex - Extremsportler. Doch der liebe Gott hat sich einen Scherz mit ihm erlaubt, er verunglückt nicht bei seinen zahlreichen gefährlichen Sportarten, sondern er wird angefahren. Lou versucht ihn wieder am Leben teilnehmen zu lassen, Will ist dazu meist nicht bereit, ist kratzbürstig, intelligent, manchmal etwas gemein, oft auch sehr komisch. Lou zeigt und sagt fast immer, was sie denkt, sie ist voller Leben. In diesem Spannungsfeld entsteht eine zarte Beziehung. Will kommt aus seinem Schneckenhaus heraus und Lou erweitert mit Hilfe von Will ihren Horizont und gibt ihrem Leben eine neue Richtung.

Es ist eine Geschichte die zu Herzen geht, mit Will und Lou kann der Leser lachen und weinen, ohne in die allzu bekannten Klischees zu verfallen.

Ein Buch über die Liebe, den Verlust, Entscheidungen, über den Tod.

Ein Buch, was man/frau nicht so schnell vergisst.

 

 

Neues aus der Bibliothek

(11.06.2013)

Böser Wolf

von Nele Neuhaus

Wenn frau in der Biografie von Nele Neuhaus liest, wird einst klar, hier schreibt eine Frau die nicht anders kann. 1967 geboren in Münster/Westfalen, lebt sie seit ihrer Kindheit im Taunus und schreibt jetzt über diese Gegend Spitzenkrimis. Ihre erste Geschichte, über Eulen,  schrieb sie in Lautschrift, im Alter von 5 Jahren, bevor sie zur Schule kam. Ihre Eltern schenkten ihr später eine Schreibmaschine, darauf „hämmerte“ sie Pferdeschichten und erste Liebesabenteuer.

Ihr Berufswunsch war natürlich Schriftstellerin zu werden, doch das konnte sie ihren Eltern nicht antun, darum ging sie erstmal als Sekretärin arbeiten. Sie lernte ihren Mann bei einen Reiterturnier kennen und die nächsten zwanzig Jahre gehörten dem gemeinsamen Hobby Pferde und der Arbeit in der Fleischfabrik ihres Mannes, naja... Das Schreiben wurde für sie, zum einzigen Urlaub, den sie hatte. Der Traum vom eigenen Buch blieb.

Als endlose Absagen oder noch schlimmer, keine Reaktionen, starke Selbstzweifel auslösten, verlegte sie im Jahre 2004 ihr erstes Buch „Unter Haien", 500 Stück im „Eigenverlag“. Der Erfolg gab ihr Recht und sie erhöhte die Auflage. Als im Jahr 2008 ihr der renommierte „Ullstein“ Verlag eine Zusammenarbeit anbot, war der Durchbruch geschafft.

 

Zum Buch

Juni 2010

Ein attraktiver Mann, der in einem schäbigen Wohnwagen lebt, bekommt unregelmäßig Besuch von einem jungen Mädchen. Der Mann ist wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen verurteilt. Unweit von seinem Wohnwagen wird die Leiche einer 16-jährigen aus dem Main geborgen. Sie wurde misshandelt und ermordet, niemand vermisst sie. Das K11 Team um Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein, hat auch nach Wochen keinen Hinweis auf ihre Identität. Dafür macht Ihnen ein Exkollege das Leben schwer, der beim Dezernat für Interne Ermittelungen arbeitet. Eine bekannte Fernsehmoderatorin kommt bei ihrer Recherche mächtigen Leuten zu nahe und wird lebensgefährlich verletzt. Einer ihrer letzten Kontaktpersonen ist der attraktive Mann aus dem Wohnwagen….

Hochspannung pur!

 

Vorlesewettbewerb: Wird wird Lesekönig?

(17.05.2013)

 Der Lesekönigwettbewerb der Schüler aus Egeln, Wolmirsleben und Westeregeln fand am 25.4.2013 in der Lesenden Grundschule Westeregeln statt. Die Kinder waren mit Eifer dabei und stolz setzten die Sieger ihre "Lese- König- Krone" auf.

Die Besten der Grundschule Vier Jahreszeiten Egeln waren:

Moritz Hengstmann/ Klasse 2 / Lesekönig

Charlotte Kleider/ Klasse 4 / Lesekönigin

und Hennig Hölzel aus der Klasse 3 belegte den 3. Platz

 

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Zukünftige Einschulkinder zu Besuch in der Stadtbibliothek

(17.05.2013)

Die zukünftigen Einschulkinder der Kita Bördespatzen waren zu Besuch in der Stadtbibliothek Egeln.

Gemeinsam mit den Bücherwürmern Willi, Elfriede und Erna erkundeten die Kinder die Bibliothek. Die Kinder hatten ihre Augen überall und wussten schon ganz gut Bescheid.

Richtig gut kannten die Kinder sich mit Märchen aus, in der Fühlkiste wurde jeder Gegenstand erkannt und den entsprechenden Märchen zugeordnet.

Anschließend gab es dann noch die Geschichte vom "Irgendwie Anders" zu hören, wobei alle Kinder sehr aufmerksam waren. Frau Nagel merkte gleich, dass sind eben schon fast Schulkinder!

 

 

 

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Ferienhortkinder in der Stadtbibliothek

(17.05.2013)

Die Hortferienkinder der Kita Bördespatzen besuchten die Stadtbibliothek Egeln um einen Mitmachkrimi zu lösen. Natürlich waren alle "Kommissarinnen" oder "Kommissare" in Höchstform. Die Ermittlungserfolge wurden profihaft zusammengetragen und der Dieb blitzschnell ermittelt. Anschließend wurde im Pantomimenspiel die Geschichte nachgespielt. Selbst das kranke Kätzchen wurde nicht vergessen und mit dargestellt. Es gab viel zu lachen und so verging die Zeit wie im Flug.

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Neues aus der Bibliothek

(07.05.2013)

„Shades of Grey“ von E.L. Jones

 

Als die Londoner TV - Mitarbeiterin, Erika Leonard, alias E. L. James, 2009 den ersten Teil von Shade of Grey veröffentlichte, war dieser unter dem Titel „The Master of the Universe“ als reine Fanfiction (Fan - Geschichten als Weiterentwicklung zum Original) zu Stephanie Meyers Twilight („Biss - zum Morgengrauen“ z.B.) gedacht. Die Helden waren damals Edward Cullen und Bella Swan, doch wegen der großen Kritik an den BDSN (BDSM ist die heute in der Fachliteratur gebräuchliche Sammelbezeichnung für eine Gruppe miteinander verwandter sexueller Vorlieben, die oft unschärfer als Sadomasochismus oder umgangssprachlich auch als SM oder Sado-Maso bezeichnet werden, Quelle:“ Wikipedia“) entwarf E. L. James die Fortsetzungsgeschichten und veröffentlichte sie auf ihrer eigenen Webseite unter FiftyShades.com. Später änderte die Autorin die Namen ihrer Hauptfiguren in Anastasia Steele und Christian Grey und löschte sie auch auf FiftyShades.com. und veröffentlichte den Roman zuerst in einem kleinen australischen Verlag. Als am 3. April 2012 der amerikanische Knopf Verlag den Druck der 3 Romane übernahm, wurden zeitweise 950 000 Bücher pro Woche gedruckt!

Der Weltbild Verlag hielt es für angebracht, auf seiner Website eine Erklärung der Buchhändler abzudrucken in der es heißt: ….„Es ist jedoch darauf hinzuweisen: Die hier beschriebene Unterwerfung der Frau widerspricht dem Welt- und Menschenbild, von dem wir uns als Buchhändler leiten lassen. Wir sehen das Buch als sehr problematisch an.“

 

Was hat eine verheiratete, berufstätige Mutter von zwei Söhnen sich da einfallen lassen?

 

Nun, die Geschichte ist schnell erzählt, schöne, arme, nette, gebildete junge Frau, Anastasia, trifft auf schönen, erfolgreichen, sehr reichen jungen Mann, Christian. Dieser ist nicht nur ein Kontrollfreak, sondern liebt auch BDSN – Praktiken. Anastasia glaubt, dass Christian bedingt durch seine schwere Kindheit irgendwie Schaden genommen hat. Durch ihre große Liebe glaubt sie, Christian verändern zu können und da Christian sie auch wirklich liebt, scheint es mal mehr, mal weniger gut zu gelingen.

Und so sind die Liebesspiele von Anastasia und Christian sehr erotisch, geprägt von Dominanz und Unterwerfung, spielerischer Bestrafung sowie Lustschmerz oder Fesselungsspielen und manchmal eben auch

„Blümchen - Sex“.

 

Es ist gute Unterhaltung, die besonders Frauen sehr gern lesen und die Bände 1 – 3 in der Bibliothek sind fast immer ausgeliehen.

 

Mit freundlichen Lesergrüßen

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

Neues aus der Bibliothek

(16.04.2013)

Die Frau an seiner Seite

Leben und Leiden der Hannelore Kohl

von Heribert Schwan

Helmut Kohl nennt dieses Buch „unanständig und geschmacklos“ die Söhne Walter und Peter wollen Heribert Schwan verklagen, doch nicht wegen falscher Behauptungen, sondern vor allem, weil Sohn Peter glaubt, dass Herr Schwan aus seinem Buch „abgeschrieben“ hat.

Dr. phil. Heribert Schwan hat sich sehr behutsam und mit großem Respekt der Persönlichkeit der Hannelore Kohl angenähert. Die Frau, deren Gesicht auf mich immer nur maskenhaft wirkte, hatte ich längst in der Kategorie „schön und nichts sagend“ abgelegt. Doch die Biografie enthüllt ein typisches Frauenschicksal des II. Weltkrieges. Die Schatten der Vertreibung, der tiefe Falle der Familie von Frau Kohl und die Einsamkeit in ihrem Leben haben tiefe Risse erzeugt, die diese intelligente Frau weder durch ihre Mutterrolle, noch durch die Arbeit als Präsidentin des Kuratoriums ZNS (Verletzungen des zentralen Nervensystems) kitten konnte.

Das machte mich traurig und betroffen, die interessanten Persönlichkeiten, dass Stück miterlebte Geschichte machen dieses Buch interessant.

 

 

 

Mit freundlichen Lesergrüßen

 

 

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

Rezension - Buchlesung mit Adalbert Cherek

(05.02.2013)

Einen vergnüglichen Abend bereitete der Egelner Hobbyschriftsteller Adalbert Cherek

dem zahlreich erschienen Publikum im Theaterkeller der Wasserburg Egeln.

Kurzweilige Geschichten, meist sehr heiter, erfreuten sehr das Publikum.

Die ernste Geschichte von der Soldatin, die gegen ihre dunklen Erinnerungen einsam durch die Wälder streift, hat mir sehr gut gefallen und mich berührt. Urkomisch wurde es dann mit dem „Dem Flugplatz meiner Träume“ und der „Nummergeschichte“.

Geschichten aus dem Alltag, Adelbert Cherek hat die Gabe, immer mit allen Sinnen das Besondere im Alltag zu erspüren, mit Fantasie und viel Humor macht er daraus keine alltäglichen Geschichten und unterhält sein Publikum sehr gut.

 

Diese“ Buchlesung“ war eine Primäre, eine Gemeinschaftsveranstaltung vom Museum Egeln und der Stadtbibliothek Egeln

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Neues aus der Bibliothek

(12.12.2012)

In diesem Jahr besteht die Stadtbibliothek Egeln 20 Jahre nach der Wende.

Es war ein aufregendes Jahr mit positiven Veränderungen. Es gab Sanierungs - und Renovierungsarbeiten. Ein Raum für Kinderveranstaltungen wurde geschaffen.

Das Qualitätssiegel wurde erfolgreich verteidigt und weitergeführt.

Die gute Zusammenarbeit mit der Grundschule Vier Jahreszeiten Egeln wurde weiter ausgebaut, der Kooperationsvertrag beständig mit Leben erfüllt. Ein besonderes Dankeschön an die Schulleiterin, Frau Mandy Nagel und die Kolleginnen der Grundschule.

Gute Beziehungen haben sich inzwischen mit den Kindergärten „Apfelbäumchen“ und „Bördespatzen“ entwickelt und auch die Hortferienkinder besuchen

 immer mal gern die Bibliothek. Dankeschön, dass die Zusammenarbeit so gut funktioniert!

 

Zum Jahresschluss wurden viele neue Bücher erworben. Durch Buchwunschlisten, die diesmal

in der Bibliothek auslagen, wurden die Interessen der Leser berücksichtigt.

Hier eine kleine Auswahl:

Für Kinder: “Urmel und die Schweinefee“, „Leo Lausemaus“, „Dudenlesedetektive“

„Drachen Kokosnuss Abenteuer“,

für Teenies: „Tintentod“; „Sieben Minuten nach Mitternacht“, „Tschick“ „Erebos“.

Bei den großen Leser stehen besonders Krimis hoch im Kurs: „Grabesstille“,

„Der Fotograf“, „Sterbenskalt“, „Sein Blut komme über uns“ oder mal was nettes wie

„Die Seherin von Garmisch“. Aber auch historische Bücher wie „Winter der Welt“ oder

„In Zeiten des abnehmenden Lichts“. Interessant wird es dann mit Hirschhausen

„Wohin geht die Liebe, wenn sie durch den Magen durch ist?“ oder mit Shades of Grey`s „Geheimes Verlangen“.

Und wenn „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg“ etwas findet, dann vielleicht

auch Sie ?

Besonderen Dank an Frank Hengstmann für seine signierte „AutoBiographie“ Spende.

Ich hoffe, er liest uns mal daraus etwas vor….

 

Ich bedanke mich recht herzlich bei allen Unterstützern der Bibliotheksarbeit!!!

 

Frohe Weihnachten und ein gesundes neues Jahr

wünscht die Stadtbibliothek Egeln

allen großen und kleinen Lesern

 

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

 

Buchlesung mit Frank Ahnert im Kellertheater

(11.12.2012)

Zu einer Buchlesung hatte die Stadtbibliothek Egeln zum Ende ihres Jubiläumsjahres eingeladen.

Der Magdeburger  Autor Frank Ahnert verstand es, die Besucher der Lesung für seine humorvollen Geschichten zu begeistern.

 

 

 

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Buchlesung mit Frank Ahnert 28. November 2012

(16.11.2012)

Neues aus der Bibliothek

„Pechvögel

sind die einzige, nicht aussterbende Vogelart“

 

In diesem Jahr feiert die Stadtbibliothek Egeln ihr 20- jähriges Bestehen nach der Wende.

Nach erfolgreichem Umbau der Bibliothek, nach einigen Neuanschaffungen, besonders im Bereich der Kinderliteratur, soll das Jubiläums - Bibliotheksjahr mit einer humoristischen Buchlesung des Magdeburgers Stefan Frank Ahnert enden.

Dieser beschreibt seine Kurzerzählungen so: „Es sind die kleinen, täglichen Missgeschicke, die uns ärgern, wenn sie uns selbst widerfahren oder über die wir lachen, wenn wir sie bei anderen beobachten.

Es sind Geschichten zum Kopf schütteln und Schenkel klopfen.“

Und das können wir doch im trüben November sehr gut gebrauchen!

 

Seien Sie also herzlich willkommen am

Mittwoch, 28. November , 19.00 Uhr

im Kellertheater auf der Wasserburg.

Der Eintritt ist frei.

 

 

 

Mit freundlichen Lesergrüßen

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

 

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Unsere Lesenacht am Freitag, dem 13.

(19.04.2012)

Unsere Lesenacht am einem Freitag, dem 13.

 

Unsere Lehrerin schlug uns vor, eine Lesenacht durchzuführen. Wir waren natürlich alle begeistert. Aber als wir erfuhren, dass es Freitag, der 13. ist, hatten wir so unsere Bedenken. Alle dachten positiv, so dass es ein erlebnisreicher Abend werden sollte. So versammelten wir uns abends in der Schule und richteten unsere Schlafplätze ein. Zuerst musste jeder sein mitgebrachtes Buch vorstellen. Dabei stellten wir fest, dass ziemlich viele außergewöhnliche und interessante Bücher dabei waren. Doch vor dem Lesen gingen wir erst mal zur Egelner Wasserburg. Der Burgherr empfing uns mit lauten Fanfarenstößen und lauten Worten. Er erklärte uns die Burganlage und zeigte uns das Museum. Dann durften wir auch noch den Turm besteigen. Wir hatten eine tolle Ansicht auf Egeln und die Umgebung bei Nacht. Im Anschluss gingen wir in das dunkle Gemach der Hexe Rebeckuschka. Sie erzählte uns eine schaurige Geschichte und entzauberte uns mit ihren Hexensprüchen. Als wir zurück in der Schule waren, hatten alle Hunger. Wir belegten uns Sandwiches und toasteten sie. Danach testete unsere Lehrerin, ob wir uns so spät noch konzentrieren können, indem sie uns eine Geschichte vorlas, wo wir uns viele Einzelheiten merken mussten. Die sollten wir dann in einem Bild aufmalen. Es war nicht einfach, sich alles aus dem Gespenstertraum zu merken. Aber die Nacht war noch nicht vorbei. Nun las jeder in seinem Buch, einige tauschten auch. Als das Licht dann doch ausging, durften wir mit unseren Taschenlampen lesen, bis unsere Augen zufielen. Und das dauerte sehr lange! Am nächsten Morgen gab es für alle müden Leser ein kleines Frühstück. Wir freuten uns, dass Freitag, der 13. kein Pechtag, sondern ein Glückstag für uns geworden war.

Wir bedanken uns bei Herrn Lachmuth von der Egelner Wasserburg, bei Frau Nagel von der Stadtbibliothek Egeln, bei unserem Hausmeister Herrn Bieler und bei den helfenden Eltern

Die Schüler und Klassenlehrerin der 4. Klasse der Grundschule Vier Jahreszeiten Egeln

 

 

 

 

 

 

 

 

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Neueröffnung nach Renovierungspause

(15.03.2012)

Im zwanzigsten Jahr ihres Bestehens (nach der Wende) ist die Bibliothek nach der Renovierungspause wieder geöffnet. Dank der guten Zusammenarbeit mit den Ämtern der Verbandsgemeinde, der Unterstützung des Bürgermeisters der Stadt Egeln und der sachverständigen Arbeit vom Baubetrieb Barth, der kreativen Arbeit vom Malerbetrieb Lampe, erstrahlt die Bibo in warmen, fröhlichen Farben, erscheint größer und übersichtlicher.

So die Meinung von den ersten Besuchern.

Ich kann mich also nur für die gute Zusammenarbeit, auch bei allen anderen fleißigen Helfern bedanken!

Was wäre so eine „Neueröffnung“ ohne neue Bücher? Nach Umfrage unter den Lesern und Leserinnen wurden interessante, neue Medien eingekauft, hier eine kleine Auswahl: „Hannelore Kohl - Die Frau an seiner Seite“, „Loki Schmidt - Auf den roten Teppich und fest auf der Erde“ oder für die Fußballfans „Robert Enke- Ein allzu kurzes Leben“.

Für die Historienfreunde gibt es den 5. Teil der Wanderhure „ Töchter der Sünde“ von Iny Lorentz und Gänsehaut pur gibt es von Andreas Franz mit der „Peter Brandt Reihe“ und auch neue Krimis von Klüpfel und Kobr.

Für die Jugendlichen wurde die beliebte „Was ist Was“ Reihe vervollständigt und

für die jüngsten zahlreiche interessante Kinder- und Bilderbücher eingekauft.



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Besuch vom Kindergarten

(20.09.2011)

Im September 2011 besuchte eine Kindergartengruppe "Freunde" aus Hannover die Stadtbibliothek Egeln.

Die kleine Luise aus Hannover besuchte gemeinsam mit ihrer Erzieherin und ihren 9 kleinen Freunden, ihre Großeltern in Egeln.

Der Opa hatte ein tolles Programm für die kleinen Freunde organisiert.

Unter anderem stand auch ein Besuch bei der Märchenfee in der Bibliothek auf dem Programm.

Und wie freute sich die Märchenfee über die liebenswerten, kleinen Besucher.

Neues aus der Bibliothek

(01.09.2011)

Im Mai 2011 war ich bei einer Buchlesung des bekannten Schriftstellerehepaares Iny Klocke und Elmar Wohlrath in Aschersleben. Wie - von denen haben Sie noch nie etwas gehört? Aber Sie kennen doch sicher die Romane „Die Kastratin“ (ihr erster historischer Roman mit dem ihnen der Durchbruch gelang), „Die Wanderhure“ oder„Aprilgewitter“ von Iny Lorentz. Hinter diesem Pseudonym „verstecken „ sich die beiden Schriftsteller. Iny, die EDV- Spezialistin und Elmar, der gelernte Landwirt. Gutgelaunt, in ausgesprochener Plauderlaune erzählten Iny und Elmar aus ihrem an und für sich sehr normalen Leben und stellen ihr neuestes Buch „Die Ketzerbraut“ vor. Das Ehepaar ist in diesem Jahr 30 Jahre verheiratet. Weil sie zusammen schreiben oder trotzdem sie zusammen schreiben? Diese Frage zu stellen, habe ich mich dann doch nicht getraut. Elmar schreibt die Rohfassung und Iny arbeitet den Romanstoff aus. Kennengelernt haben sie sich in einem Fantasie- Fanclub. Über ein Jahr war ihre Freundschaft eine reine Brieffreundschaft, bevor sie sich das erste Mal sahen. Elmar, der Franke, zog zu Iny nach München und beide arbeiteten bei einer großen Versicherungsfirma. Nebenbei schrieben sie Fantasy - Geschichten, ein Kinderbuch, ein Vampirbuch  und sogar Heimatromane. Unter den Pseudonymen Nicola Marni, Diana Wohlrath: und Mara Volkers sind diese Bücher erschienen. Wer hätte das vermutet! Ihre große Leidenschaft sind aber die Fantasy – Romane. Die Autoren erzählten auch viel von dem großen Druck, der seitens der Verlage und der Lektoren auf die Schriftsteller ausgeübt wird. Auf meine Frage, warum im Mittelpunkt ihrer Romane immer starke Frauen stehen, antwortete Elmar: „Wollen Sie die ehrliche oder die geschönte Antwort?“ Ich entschied mich für die Ehrliche und die war: „ Der Markt will es so“, Die beiden Autoren waren im Wohnmobil unterwegs, da Iny gehbehindert ist und sie diese Art des Reisens einfacher finden. Auch die Recherchereisen zu ihren Roman- Schauplätzen werden oft mit dem Wohnmobil gemacht. Eine weitere Frage war, wie die Schriftstellter mit der  Verfilmung der „Wanderhure“ zufrieden waren und wie viel Mitspracherecht sie bei der Verfilmung hatten. Iny erzählte, dass sie zu den Dreharbeiten eingeladen waren, dass sie dies äußerst spannend und aufregend fanden, auch mit dem Ergebnis waren die Beiden sehr zufrieden. Nur ein Mitspracherecht hatten sie absolut nicht. Iny berichtete auch von den großen Probleme, die sie hatten, um die beiden Romane „Dezemberstürme“ und „Aprilgewitter“ im Verlag zum Druck zu bringen, denn angeblich haben Roman aus dem 19. Jahrhundert kein Publikum, doch der Erfolg gab den Beiden am Ende recht. So haben die Besucher auf eine recht humorvolle Art viel über die Hintergründe der „Schriftstellerei“ erfahren. Die Zwei haben immer eine neue „Idee im Kopf“ und den „Büchermarkt fest im Blick“. Neugierig auf ihr neuestes Werk bin ich allemal geworden und hab es auch gleich für Sie gelesen….

Zum Buch:

München zu Beginn des 16.Jahrhunderts: Die schöne Bürgerstochter Genoveva, genannt Veva, soll nach dem Willen ihres Vaters den Sohn eines Geschäftspartners aus Innsbruck heiraten. Doch auf dem Weg nach Tirol geschieht das Unfassbare: Der Brautzug wird überfallen, ihr Zwillingsbruder ermordet und das Mädchen selbst von den Räubern entführt. Zwar gelingt es nach wenigen Tagen, Genoveva zu retten, doch nun glaubt ihr keiner mehr, dass sie noch unberührt ist. In den Augen der Welt ist sie »beschädigte Ware«, und ihr Vater beschließt, sie an den als Weiberheld und Pfaffenfeind berüchtigten Ernst Rickinger zu verheiraten. Doch Ernst hütet ein Geheimnis. …Es ist die Zeit der beginnenden Reformation in Deutschland.

Wenn ich auch nicht so ein großer Iny Lorentz – Fan bin, dieses Buch hat mir sehr gut gefallen.

Mit freundlichen Lesergrüßen

 

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

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Buchlesung mit Bernd Kaufholz 6. April 2011

(21.04.2011)

Neues aus der Bibliothek

 

„Mord für 40 Ostmark“

 

Der Journalist Bernd Kaufholz ist sicher vielen Volksstimme-Lesern gut bekannt. Er war im April zu Gast bei einer Lesung der Stadtbibliothek Egeln im Kellertheater. Schon zu DDR – Zeiten hat Kaufholz über Verbrechen berichtet und setzt dieses heute in der Volksstimme fort. Verbrechen waren auch in der DDR keine Seltenheit, und selbst die Motive unterschieden sich kaum zu früheren oder heutigen Zeiten: Habgier, Missgunst, sexuelle Abnormität, Überforderung als Mutter/Vater, Rache etc. Und davon berichtet Kaufholz in seinen Büchern. Der Magdeburger Autor wurde 1952 geboren, er studierte Journalistik und arbeitet seit 1976 bei der Volksstimme., seit 1993 ist der Chefreporter. Im Mitteldeutschen Verlag erschienen bisher 9 Bände mit authentischen Kriminal- und Gerichtsfällen.

Bernd Kaufholz begeisterte die Leserinnen und Leser durch seine lebendige, anschauliche Erzählweise.

 

Mit freundlichen Lesergrüßen

 

 

 

 

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln

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Zu Besuch in der Stadtbibliothek

(21.04.2011)

Die Kinder der 2. Klassen hörten die lustige Geschichte "Vom Löwen der nicht schreiben konnte". Die Kinder unterhielten sich über das Schreiben und Lesen und spielten diese lustige Geschichte nach.

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Neues aus der Bibliothek Egeln

(19.08.2010)

 

 

„Verblendung“

von Stieg Larrson

 

Durch einen netten Leser wurde ich auf diesen Krimi aufmerksam gemacht.

Und wirklich, ich habe eine halbe Nacht durchgelesen- so hat mich schon lange kein Buch mehr fasziniert.

Der Autor Stieg Larrson ist leider 2004 im Alter von nur 50 Jahren verstorben. Larrson hinterließ bei seinem Tod die ersten drei von zehn geplanten Büchern, das erste Buch hatte  den Titeln Män som hatar kvinnor (2005) („Männer, die Frauen hassen“; dt. Titel: Verblendung). In dem Internetlexikon „Wikepedia“ fand ich seine überaus interessante Biografie. Er war 14 Jahre alt, als er erlebte, wie „Freunde“ von ihm ein Mädchen vergewaltigten, ohne selbst einzugreifen. Von Schuldgefühlen angetrieben, setzte er sich später gegen gesellschaftliche Missstände ein. Larrson hatte nach dem Abitur verschiedene Jobs, unter anderem arbeitete er bei der schwedischen Post. Später arbeitete er als Journalist,  bei der schwedischen Nachrichtenagentur TT. Seit 1982 war er als Skandinavien-korrespondent für die britische antifaschistische Zeitung „Searchlight Magazine“ tätig. Er veröffentlichte zahlreiche Schriften die sich mit dem schwedischen Rechtsradikalismus beschäftigten. Er war Herausgeber des antifaschistischen Magazins Expo. Larsson galt als einer der weltweit führenden Experten für anti-demokratische, rechsextreme und neonazistische Kriminalschriftsteller  Bewegungen. 

 Stieg Larrson starb 2004 an den Folgen eines Herzinfarktes.

 

Zum Buch

 

Der Wirtschaftsjournalist Mikael Blomkvist wird wegen Verleumdung verurteilt. Bevor er seine Haftstrafe antreten muss, bittet ihn der Seniorchef eines großen schwedischen Wirtschaftskonzerns zu sich. Mikael soll das Verschwinden seiner Enkelin aufklären. Der Fall liegt  34 Jahre zurück. Zunächst widerwillig beginnt Mikael mit seiner Recherche. Aber auch er wird überprüft, von einer „geisteskranken, behinderten, chaotischen, oder doch „nur“ hochbegabten Häckerin einer privaten Sicherheitsfirma. Sie sind beide so gut in ihrem Job, so unterschiedlich auch ihre Arbeitsweise ist, dass sie auf einmal in Lebensgefahr sind. Die beiden Ermittler kommen sich näher, sehr nah und decken nicht nur eine historische Frauenmordserie auf.

 

Mit freundlichen Lesergrüßen

 

B. Nagel

Stadtbibliothek Egeln