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Weihnachtsausstellung im Egelner Museum eröffnet

Stadt Egeln, den 10.12.2019

In der kleinen Galerie des Egelner Museum eröffnete am zweiten Advent eine neue Weihnachtsausstellung. Vor hundert Jahren war es in  der Vorweihnachtszeit bedeutend dunkeler und trotzdem konnten sich die Menschen die Weihnachtszeit mit besonderen Dingen verschönern und viel mehr darüber freuen. Dazu gehörten schon seit dem späten Mittelalter Adventskränze. Später kamen dann Weihnachtsbaum, Lichterbögen und Weihnachtspyramiden hinzu.

In der kleinen Ausstellung sind einfache Pyramiden mit nur einer Etage zu sehen wobei die Gestaltung von einfachen Winterwaldszenen über Krippendarstellungen variieren bis hin zu mehrstöckigen Pyramiden mit Engeln, Hirten, Jesu Geburt, heilige drei Könige samt Spieluhr. Interessant ist auch die Veränderung bei der Darstellung in der DDR Zeit, wo Engel als geflügelte Jahresendfiguren bezeichnet wurden, bis hin zu einer Pyramiden wo sich Sandmann und Pittiplatsch drehen.

Ergänzt wird die kleine Weihnachtsausstellung mit weiteren zur Weihnachtszeit gehörenden Besonderheiten.

 

Die Ausstellung ist noch bis Mitte Februar im Museum der Wasserburg zu sehen. Allerdings macht das Museum über den Jahreswechsel vom 19. Dezember bis zum 16. Januar eine kleine Pause. Dann sind Museum und das Historische Café wieder jeden Sonntag geöffnet.

 

Die Ausstellerin Dr. Ulrike Sommerkamp hat einige Jahre ihrer Kindheit in Egeln verlebt. Ihre Mutter war die Ärztin Ruth Hartung, die ihre Praxis am Breiteweg neben Wermuth hatte, was auch das Wohnhaus der Familie Hartung war. Ihr Mann Rolf Hartung war Zeichenlehrer an der EOS. Er beteilige sich mit seinen Bilder an vielen großen Ausstellungen und schuf 1945 auch die Entwürfe für das Egelner Notgeld, das einzige Notgeld in Deutschland was von einem Laien gestaltet wurde. Bei der Suche nach Bildern ihres Vaters die noch in Egeln vorhanden sind, kam Sie mit dem Museumsleiter in Kontakt und kehrt nun regelmäßig in die alte Heimat zurück.

 

Foto: Eröffnung